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Hier könnt Ihr ein wenig von meinem Leben kennenlernen...
....doch, so scheint es, es ist alles andere als das, was man straight nennen kann.
Ich wurde geboren, wie ich es schon erwähnt hatte, im Jahre 1964. Es war der 13. Januar, der Tag, an dem alle Zeitungen meldeten, das Rauchen Krebs verursacht. Dies wurde ein Teil meines Lebens.
Nun, ich gedieh... nicht! Nach meiner Geburt wurde ich mit meiner Mutter zusammen aus dem Krankenhaus entlassen. Ich war nicht der Erste, der als Nachwuchs in diese Familie gesetzt wurde, vielmehr war ich der Letzte, oder wie mein Vater in späteren Tagen des öfteren von sich gab, "das Letzte"!
Ich habe zwei Schwestern, derer ich nur eine kenne. Beide sind aus der ersten Ehe meines Vaters, und sind nunmehr über 60 Jahre ...
Und einen Bruder, den ich liebe, der aber nicht mit mir vergleichbar ist! Er wurde eineinhalb Jahre vor mir geboren. Hans-Jörg, so wird er gerufen, hat sein Leben dem Mammon gewidmet, Kohle und Status ist seine Welt.
Mein Vater, zum Zeitpunkt meiner Geburt 49 Jahre alt, ist in seinem Leben eine tragische Gestalt: Als Kind mehr gezwungen denn erzogen, als junger Mann im Krieg und Gefangenschaft, als Mann nie mehr stetig, immer auf der Suche nach dem Leben und dem Glück, und als er es fand, hat er es nicht mehr erkannt! Dafür erklärte er mit sechzig sein Leben für beendet und rauchte sich wissentlich zu Tode, was ihm im Februar 85 endlich - wie eine Erlösung - auch gelang!
Meine Mutter, die Basis meines Lebens bis ich 18 Jahre war! Sie hat mir, wahrscheinlich wollte sie es noch nicht mal, klargemacht, dass es im Leben Werte gibt, die mit keinem Geld der Welt aufzuwiegen sind! Sie war 29, als ich geboren wurde, ist lange mit mir gewachsen, aber nach ihrem sechzigsten Geburtstag hat sie, zufrieden mit sich und ihrem Leben, Ihr Wachstum eingestellt!
Ich liebe Sie.... auch wenn sie mich nicht immer versteht, so hat sie Verständnis, und toleriert mein Verhalten!
Nun, so kam ich also zur Welt... in this world I'm born, in this world I'm thron...
Nun... das Rauchen. Nach meine Entlassung aus meinem Geburtskrankenhaus war ich auf Entzug... meine Mutter hatte während der Schwangerschaft geraucht ... als ich aber ohne Nikotin war, überkam mich ein wüstes Brechen und Scheissen... kurzum... ich war das erste Mal in meinem Leben dabei, dieses wieder zu verlassen! Nach sechs Monaten im ziekenhuis war ich clean! Also konnte ich in das verräucherte Haus meiner Eltern einziehen, was mir bis genau zu dem Tag meines Auszugs eine ärztlich attestierte "chronische Bronchitis" einbrachte. Egal, ich kannte es nicht anders, es war ein gutes Leben als Kind... nun gut, meine Mutter, eine selbstbewußte Frau, machte sich wieder selbständig, gut so, mein Vater verlor seine Jobs, wir zogen immer wieder um. Geboren in Frankfurt/Main zogen wir bald nach Schwäbisch Hall, dann nach Neu Münster, Hilden, Hamm. Mein Vater verstärkte seinen Alkoholkonsum, was ihn, ich muss es leider bekennen, nicht zu einem aggressiven, sondern ruhigen Menschen machte... in vino veritas!
Nein, ich war mittlerweile in Schwäbisch Hall, als ich das Krankenhaus verließ! Hier lernte ich meine ersten Worte ... in schwäbisch... ein Erbe, an dem ich heute noch trage!
Als mein Vater dies hörte, zog er mit uns und den Worten "Ich will nicht, dass meine Söhne diese Sprache lernen!" nach Neu Münster in Schleswig-Holstein, ein Ort, wo ich gern geblieben wäre... ich aber wohl mich nicht zu dem entwickelt hätte, der ich heute bin! Also, gut so, wie es kam! Hier wurde mein Bruder, nicht aber ich, eingeschult, ein Indiz, wie jung meineneinen seinerzeit, es war anno 1969 als wir dort wegzogen, war!
Von dort kamen wir das erste mal in den Westen der damaligen Republik! Hilden, also fast "um die Ecke" meines heutigen Zuhauses!
Doch auch hier war meines Vaters Verweilen in der Firma nicht lange! Also, ein Jahr nach meiner Einschulung, ich hatte also das 6 Lebensjahr ohne weitere Gefährdung meines Lebens erreicht, ging es weiter nach Hamm, in Westfalen...
"Kennst Du das Land wo die Sonne nie lacht, wo aus Menschen Soldaten gemacht, wo man das Bier aus Stiefeln säuft, und zum Bahnhof 10 Kilometern läuft? Wo man vergisst Treu und Tugend? Das ist Hamm, das Grab meiner Jugend!"
Westfalen ... eine sonderbare Gegend! Nun gut, unseren Stolz hatten wir dort auch... “Östlich von Uentrop fängt Sibirien an”... ein magerer, aber effektiver Stolz! In Hamm schoß im Jahr 1972, es war der 22 Mai, mein Bruder im Zorn - er war seinerzeit jähzornig - mit Pfeil und Bogen ins Auge! Ich verlor meine Linse im linken Auge, und gewann 12 Operationen. Meinen Blindarm verlor ich dort ebenfalls (so akut, dass ich mehr tot denn lebendig in den OP kam). Also, meine Kariere durch Operationssäle begann dort!
Der Verlust meiner Sehschärfe hat mir dann später meinen Berufswunsch zerstört: Ich wollte, wie alle es waren in der Familie, Offizier werden, zur See, denn die Uniform hätte mir gut gestanden... außerdem, und das war der eigentliche Grund, hatte ich damals einfach das Gefühl, dass es immer die Falschen sind, die Gewalt über Menschen bekommen, nicht diejenigen, die auch die Verantwortung dafür übernehmen wollen... und dies auch können! Auch dies eine Erkenntnis, die heute durch weitere Lebenserfahrung gestärkt und wohl auch gefestigt scheint!
Aber, meine Mutter selbständig, mein Vater mal in Arbeit, mal besoffen, sagten sich “Wir haben wenig Zeit für die Jungs”, fragten uns, ob wir ins Internat wollten .. nun ja, Internat, das hat einen Mythos... Wer denkt nicht an das Fliegende Klassenzimmer!? Wir sagten ja, und es führte zu zwei Dingen: 1. Mein Bruder und ich, plötzlich alleine, verstanden und halfen uns; 2. Wir lernten Kameradschaft im positiven Sinne!
Zwei Jahre war ich, mein Bruder drei Jahre im Internat! Als ich zurück kam - mir fehlten meine Eltern - war mein Leben anders! Aber ich konnte nicht sagen wie!
Nun, weiter ging es, Realschule im Internat (ich war kein toller Schüler, weil, wie festgestellt wurde, ich unterfordert war), Gymnasium nach mittlere Reife mit Qualifikation. Aber, so stellte sich mir die Frage, weshalb sollte ich das Abi machen, konnte ich doch eh nicht mehr Offizier werden!?
Aber, etwas Neues, Bestimmendes trat in mein Leben: Windsurfen, in Deutschland Surfen genannt. Ich lernte es 1979 auf einem Baggersee in Hamm. Es war Leidenschaft ab dem ersten Tag! Eine Leidenschaft, der ich fast alles unterordnete: Ausbildung, Freizeitgestaltung, Lebensstil. Seit diesem Tag im Sommer ‘79 habe ich nicht aufgehört, leide des Winters wie ein Hund, wenn ich nicht aufs Wasser komme, sehne den nächsten Urlaub herbei! Niemand, der es nicht erlebt hat, kann dieses Gefühl zu einer Sportart, die doch viel mehr ist denn das, nachvollziehen!
Dann aber hatte ich nur drei Dinge im Kopf: Meine Freundinnen (erst Brigitte aus Köln, dann Steffi aus Essen, mit der ich 18 Jahre meines Lebens verbrachte), surfen und mich mit den Lehrern anzulegen!
Es war aber leicht in dieser Zeit mein Gegner zu sein... ich wollte die Welt verbessern... will ich heute noch, aber meine damaligen Mittel waren brachial. Heute bin ich etwas cleverer... und smarter ;-))
Also, die Lehrer fanden es für richtig, mich von der Schule zu entfernen! Ein Tag - sie haben mich in die Falle gelockt - an dem ich meine erste Zigarette auf Lunge rauchte! Mein privater Trost war, dass ich wenigstens drei Lehrern den aktiven Schuldienst gekostet hatte bis zu diesem Zeitpunkt, und das Verhältnis 3:1 beruhigte mich!
Ich bekam eine Lehrstelle in einem Surfshop und wurde mit Prädikat (es war eine blöde, sehr stumpfsinnige Lehre) der erste Surfeinzelhandelskaufmann Deutschlands!
Hier erkannte ich eine Regel, die ich in Folge mehrfach brach.. nie mit Erfolg: Mache nie dein Hobby zum Beruf!
Also, ein Job musste her, etwas, was mich nicht interessiert! Ich wollte nach Essen, also habe ich mich beim Postgiroamt beworben... fast nicht angenommen.. ich hätte wohl besser doch keine Fremdwörter in der Bewerbung verwenden sollen ;-))
Dort arbeitete ich von 85 bis 90.. und erkannte meine zweite Regel: Du kannst nicht arbeiten, ohne Begeisterung für die Arbeit!
In dieser Zeit widmete ich meine Zeit neben meiner Frau - ich heiratete 1986 - vor allem dem Surfen, und dem THW! Hier hatte ich eine Aufgabe, die mich begeisterte, denn ich war Zugführer eines Ausbildungszugs. Junge Leute für eine Sache zu begeistern, das machte mir Spaß... und den Jungs scheints auch!
1988, bei einer Messe, kam es dann zu einem für mein Leben einschneidenden, wiedermals fast beendeten Ereignis: Bei der Messe - wir warben neue Helfer - löste sich ein Karabinerhaken und ich fiel aus 5 - 6 Metern auf Beton... zu meinem Glück direkt neben einem RKW (Rettungskraftwagen) mit ausgebildeten Helfern. Nach 10 Minuten war ich in der Uni-Klinik (ein Tag später (Eischaos in NRW) hätte man für diese Strecke über eine Stunde gebraucht, zu lange und zu tödlich für mich!) In der Klinik schied ich im CT dahin.... flatline.. sie holten mich zurück, flicken den Rest zusammen, und ich sah das Leben nach dem Motto carpe diem... oder besser : Es gibt keine Garantie für das Morgen!
Also, ich kam nach Bonn, Ministerium, und von da aus (je höher in der Beamtenhierarchie, um so blöder die Dumpfbacken) als Computermensch in die freie Wirtschaft! Damit war das Jahr 91 erreicht. Ich hatte aber schon eine Traum erfüllt: 3 Monate nur Windsurfen in der Karibik!
Nach drei Jahren hatte ich eine Idee, machte mich selbstständig... und ich hätte es wissen müssen, meine Ideen sind immer zu früh ;-//
Also, es war mit meiner Selbständigkeit nichts .. schade aber auch! Meine Ehe dümpelte im Trott des Lebens einher! "Schaffe, schaffe, Häusle baue!" Das Leben plätscherte dahin, das Leben plätscherte vorbei. Alle Versuche, sich als Paar daraus zu befreien scheiterten, also Firma und Idee funktionierte nicht, Ehe ohne Bewegung, kam es im März zu einigen Meinungsaustäuschen, die die Entfernung aufzeigten, die mein Frau und ich hatten!
Ich beendete, wie ich heute weiß, danach meine Ehe in der Form, dass ich mir eine 21jährige an Land zog, die das gleiche für ihre 7jährige Beziehung anstrebte! Feige ist man manchmal, auch wenn man es nicht so meint!
Es wurde das tollste Jahr meines Lebens: Ich spürte, dass ich lebte, Aufs und Abs. Und es kam die Trennung von meiner Frau... und ich glaube, dass es der Weg zu mir war!
... und somit auch auf den Weg zu dieser scheinbar tollen Frau, die ich in Vanessa Daun kennengelernt habe!
Um eine möglichst große Entfernung dazwischen zu bringen, diesem alten und meinem neuen Leben, zog ich nach München! Dort hatte ich diese Frau kennengelernt, mit der ich auch viel Zeit verbrachte! Sie half mir, mich zu finden, oder mich in diesem Chaos, in dem Neues zu entstehen pflegt, sich zurechtzufinden ... und war doch selber das Chaos und der Umbruch in sich! So zerbrach es irgendwann!
In einer stressigen Zeit im Beruf, als 30 Arbeitsplätze in meiner Verantwortung lagen, eskaliert alles um mich herum!
Meine Reaktion war einfach: Ich brauchte eine Frau, die meine Situation auch beruflich verstehen kann, und landet bei einer Kollegin, Sabine, die toll und lieb war! Zu lieb! .. und langweilig wurde, so schwer es mir fällt, dieses Wort in Verbindung mit einem Menschen zu bringen! Aber es ging nicht weiter! Meine Zeit in München endete, und ein neues Projekt in Polen nahm Gestalt an, und sie hätte, ob des Zeitrahmens von 3 -5 Jahren sogar dafür Verständnis gehabt, was ich nicht von jeder Frau sagen kann .. aber es war in dieser Zeit zu wenig Leben in der Beziehung ....
Also trennten wir uns im März.
.. um wieder mit Vanessa zusammen zu kommen
Doch auch dieses Mal, diesmal in Bonn in einer ersten, gemeinsamen Wohnung lebend, war uns das Glück, wechselhaft und launisch, nicht hold!
So also auch wenn alles gut aussah, scheiterten wir! So ist sie die unerfüllte Liebe meines Lebens!
Aber dann brach ein weiteres Mal alles in sich zusammen: ich riß mir die Achillessehne, meinen Führerschein musste ich für 2 Monate zur Sicheren Aufbewahrung nach Bayern schicken (mit dem Klumpfuß hätte ich eh nicht fahren können ;-) ). Moralisch und emotional war ich am Boden. Die letzten Jahre forderten ihren Tribut!
So saß ich zwei Monate zuhause, ein paar Freunde kamen vorbei - auch Vanessa Daun, mit der ich wieder eine Beziehung hatte - und gingen wieder, Skipper, treu wie eben es nur ein Hund sein kann, als einziger Bezugspunkt. Vanessa hatte zu diesem Zeitpunkt, als sie mit mir dann doch wieder zusammen war - ich erfuhr es erst später - einen Anderen.
Eines Abends, es lief grade der Directors Cut von “Der mit dem Wolf tanzt”, war alles vorbei. Ich musste reden.. und rief Sabine an. Drei Stunden Telefonat (der Film lief da immer noch!!!) waren der Anfang meiner Lösung. Und eine Verabredung, uns zwischen den Jahren, uns zu treffen. Und so trat Sabine erneut in mein Leben und brachte Wärme und Liebe zu mir! Sabine, meine liebe Kollegin aus München! Auch hier ein zweiter Versuch, diesmal mit mehr Glück beschieden, sind wir glücklich bis auf den heutigen Tag!
Mein Herz hing lange noch an Vanessa, aber Sabine wusste es, wir redeten drüber. Und wir lebten als Paar nur auf das nächste Treffen hin. Ich hoffte - Sabine befürchtete - dass Vanessa doch noch sich der Liebe besinnt! Aber irgendwann musste ich entscheiden!
Es schien als wenn ich mich entscheiden musste: Glücklich zu sein oder die Liebe meines Lebens!
Doch es war nicht wirklich eine Entscheidung dieser Alternativen: Chaos oder ein wenig Struktur und Wärme waren die Entscheidungen.
Nun, die Entscheidung ist gefallen. Ich bin im August des Jahres 2006 mit Sabine zusammengezogen. Sie kam nach Bonn, und was kaum jemand erwartet hatte, am Wenigsten ich selber, meine Wohnung sah nach dem Einzug immer noch aus wie die meinige!
Zeitgleich entschlossen wir uns bei der alten Firma CSC Ploenzke zu kündigen. Diese Firma, mittlerweile komplett amerikanisiert, war nicht mehr in der Lage uns als Mitarbeiter eine Heimat zu geben. Und viele, grade der guten Kollegen, sahen dies ebenso. Es scheint nicht zu funktionieren, dass die ganze Welt, grade wenn es eine jahrhundertealte Kultur gibt, nach den Maßstäben der Amerikaner lebt!
Dabei ergab es sich, dass ich - wie durch Zufall - eine Firma fand, die offensichtlich (oder scheinbar (weiss ich noch nicht richtig?! )) nach Gedanken und Prämissen zu arbeiten schien, die meinen Werten doch sehr ähnlich sind. Und der Eintritt in diese Firma schien nicht ein Fehler zu sein.
Aber noch etwas ist geschehen in dieser Zeit: Ich hatte geerbt. Schön, werden viele denken, nicht so aber ich. Denn ich hatte zum einen meine Patentante schon 15 Jahre zuvor gebeten, mich doch bitte zu enterben, da sie Ansprüche auf dieses Erbe aufbaute, denen ich aus diesem Grund - eben zu erben - nicht gerecht werden wollte. Zum anderen war es mein persönlicher Stolz, zu sagen, dass alles was ich habe meine Arbeit oder eben aus meinem Leben entstanden ist.
Nun, ich erbte eine Wohnung in Bückeburg. Mit der Auflage, wenn ich sie verkaufe, mir “selbstgenutztes Wohneigentum” zu kaufen. Halten wollte ich die Wohnung nicht und es fand sich sehr schnell eine Käuferin. So stand ich, zusammen mit Sabine, plötzlich vor dem Problem, dass ich Eigentum suchte. Auch dieses fand sich erstaunlich schnell. So hatte ich ein privates Projekt “am Hals”, ein Haus aus dem Jahre 1967 auf den Stand 2007 zu bringen, und dies vor allem Energetisch. 4 Monate haben wir an dem Haus gearbeitet, und es ist schön geworden. Eine neue Heimat für Sabine und mich!
Mitten in diesen Arbeiten stieß auch noch Spocky zu uns: Anfang März stand ein kleiner, verängstiger und verfrorener Hund vor unserer Tür. Klein meint in diesem Fall wirklich KLEIN! Spocky, aus einer Tötungsstation in Ungarn, ist ein Zwergpincher, ein echter Mini. Aber in seiner Brust, seinem Herzen, steckt irgendwo ein großer Hund. Nach einigen Hin und Her mit dem Halter und dem Tierheim kam dann Spocky in unserem Rudel. Und macht sich weitestgehend gut!!!
Nun leben wir. das Rudel, also in Lohmar zusammen, in einem Haus, in dem sich offensichtlich alle wohl fühlen.
Ach ja: Vanessa! Mittlerweile fertige Schauspielerin, hat sich ihr Anwalt beizeiten gemeldet und die Entfernung ihrer, unserer gemeinsamen Bilder von dieser Site unter Strafe angedroht... Egal: Ich solle mich nicht mehr als 50 Meter nähern, wobei ich dies doch schon seit mehr als 2 Jahren nicht mehr tat... sie umgekehrt schon. Welche armes Licht wirft diese Frau, geliebt wie ich sie habe, heute auf sich selber.... welch Enttäuschung! Es war von Anfang an der Wurm drin, und ich dachte, es wäre Liebe!
Nach quälenden 9 Monaten kam dann endlich der Brief der Staatsanwaltschaft, dass das Verfahren eingestellt, die Anzeige ad acta gelegt wird. Nun, erwartet hatte ich nichts anderes.
Was aber V. geschafft hatte, war dass ich mir in all dem Ärger klar geworden bin, wer wirklich an meiner Seite steht. Am Ostermintag 2008 machte ich Sabine einen Antrag. Sie antwortete mit einem deutlichem Jaa!
Am 15. August des selben Jahres war es dann soweit: Sabine und ich wurden ein Ehepaar. Im Vorfeld der Hochzeit sind - natürlich - wieder ein paar “Freundschaften” aus der Zeit meiner Ehe kaputt gegangen. Aber wahrscheinlich sind es auch nie welche gewesen. Mein Trauzeuge durfte nicht kommen: Meine Ex-Frau hat es ihm verboten und der Rest der Familie mit lebenslangem Liebesentzug gedroht. So wurde ich mir auch in dieser Zeit klar, mit welchem Menschen ich 18 Jahre zusammen war. Eine weitere schmerzliche Erkenntnis. Und Enttäuschung.
So kamen aber dennoch immerhin 80 Leute zu unserer Trauung, die trotz angesagtem Regen im strahlendem Sonnenschein ablief und wir so die geplante Gratenparty machen konnten.
Dies ist nicht mein Leben... es ist ein Auszug! Wenn mein Leben auf drei Seiten passen würde, wäre ich wohl ein Langeweiler!
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